
Foto: Katarzyna Dolecińska
Leider haben natürliche Baustoffe wie Hanf, Kalk, Lehm und Stroh immer noch eine sehr schlechte PR. Wenn man an sie denkt, stellt man sich ein Hobbithaus vor, das teilweise im Boden versteckt ist und in dessen schlammverputzte Wände Giraffen eingraviert sind. Doch nachhaltige Baustoffe sind so vielfältig, dass sie auch auf moderne und zeitgemäße Weise eingesetzt werden können. Das Einzige, was sie brauchen, ist ein bisschen Vertrauen und Erfahrung.

Foto: Katarzyna Dolecińska
Ortstypische Baukultur entwickelte sich in der Vergangenheit aus den regional verfügbaren Materialien und dem Wissen um deren Verarbeitung. Heute sind die im Handel verfügbaren Baumaterialien Industrieprodukte, die oft weite Wege zurückgelegt haben. Aus diesen Materialien werden Gebäude hergestellt, die einen industriellen Standard erfüllen und keinerlei regional-spezifische Merkmale aufweisen. Ein Wissen um alternative Baustoffe, Anwendungen und Techniken ist kaum noch vorhanden und schwer zugänglich. Umso mehr freute ich mich darauf, praxisnahe Seminare zu besuchen und zu lernen, wie man mit natürlichen Baumaterialien baut, saniert und instandsetzt.

Foto: Katarzyna Dolecińska
HANF-KALK-WORKSHOP
Organisiert durch Niklas Fanelsa aus Atelier Fanelsa und Roger Dauer aus HanfKalk-Berlin.

Foto: Katarzyna Dolecińska
Fortbildung: Architektenkammer;
„Baustoffe anwenden: Hanf – ein Praxisseminar in Brandenburg“
Termin: Freitag bis Sonntag, 22.-24. April 2022
Ort: Lindenplatz 4, 17268 Gerwalde (Uckermark)

Foto: Katarzyna Dolecińska
LEHMPUTZ-WORKSHOP

Foto: Katarzyna Dolecińska
Fortbildung: NaturBauHof;
„Lehmputz – Theorie und Praxis“
Termin: Freitag, 15. Juli 2022
Ort: Roddahner Dorfstraße 20, 16845 Neustadt (Dosse)